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Anschrift: Harksheider Weg 166, 25461 Quickborn

Autor: Hans-Martin Konzelmann

Monatsspruch für Oktober 26

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Galater 5,1 (L)
Die Freiheit, Menschen zu helfen und barmherzig zu sein – auch wenn wir gegen gesellschaftliche Regeln und Vorschriften verstoßen –, ist eine Freiheit, die nicht selbstverständlich ist. „Ständige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit“, soll der 3. US-Präsident Thomas Jefferson (1743–1826) gesagt haben. Schon Jesus wurde vorgeworfen, dass er sich von Sündern und Steuereintreibern einladen ließ und mit ihnen Gemeinschaft hatte. Noch schlimmer war, dass er sich als Gast im Haus eines angesehenen Pharisäers von einer Frau, die einen schlechten Ruf hatte und als Sünderin bekannt war, die Füße küssen und salben ließ. Jesus sagte zu ihr, dass ihr viele Sünden vergeben seien, weil sie viel geliebt hat (Lukas 7,36–50). „Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht, denn solche Opfer gefallen Gott wohl“, steht im Hebräerbrief Kapitel 13, Vers 16. Dazu wurden wir aus der Knechtschaft des Egoismus befreit.

Monatsspruch für September 26

Besser eine Hand voll mit Ruhe als beide Fäuste voll mit Mühe und Haschen nach Wind. (Prediger 4,6 (L))

Es geht um Bedrückung, Mühe und Einsamkeit im 4. Kapitel des biblischen Buches, das dem israelitischen König Salomo als Autor zugeordnet wird.

Mir fiel bei der Hand voll mit Ruhe gleich die Lektüre eines guten Buches ein, welches man in die Hand nimmt und es bei äußerer Ruhe liest und genießt. Welch eine Bereicherung und Entspannung kann dem Menschen die Lektüre eines guten Buches bieten und gönnen wir uns dies nicht viel zu wenig?

Die Menschen unseres modernen Medienzeitalters haben diese Ruhe oft nicht mehr. Das Informationsangebot ist riesig und in den sozialen Medien so aufbereitet, dass ein hohes Suchtpotential darin liegt, wenn man sein Mobiltelefon immer in greifbarer Nähe hat. Wer will kann sich bei jeder Nachricht durch einen Piepton informieren lassen, damit er nichts verpasst. Es gibt viele Informationen über die der Nutzer sich aufregen und mit vor Wut geballten Fäusten in der Tasche ziellos unterwegs sein kann.

Meine Empfehlung ist den Medienkonsum auf ein Minimum zur reduzieren, die Bibel als Buch in die Hand zu nehmen und sich Ruhe zu gönnen. Das ist besser.

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Monatsspruch für August 26

Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Joh. 10,10 (E)

Im 10. Kapitel des Johannesevangeliums verwendet Jesus das Beispiel des guten Hirten, der sein Schafe hütet. Es macht den Unterschied, dass es die eigenen Schafe sind, die vom Hirten gehütet werden. Wenn ein Mietling, d.h. ein angestellter Schafhirte, die Schafe hütet, dann flieht er, wenn ein Wolf kommt und beschützt die Schafe nicht, weil es die Schafe eines Fremden sind. Der gute Hirte bietet den Schafen Schutz, deshalb hören die Schafe auf ihn und folgen ihm. Der gute Hirte ist sogar bereit sein Leben für seine Herde zu opfern. Und es gibt auch außerhalb der Herde noch Schafe, die den Schutz des Hirten brauchen. (Johannes 10, Verse 1-30)

Halten wir also fest: Um ein lebenswertes Leben in Fülle oder im Überfluss zu bekommen sind folgende Voraussetzungen nötig:

  1. Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist unser Hirte, der uns schützt
  2. Wir hören auf Jesus und gehorchen seiner Stimme
  3. Wir bleiben im Schutzraum der Gemeinde (Herde)
  4. Wir bleiben offen für andere, die zu uns in die Gemeinde kommen und Gemeinschaft und Hilfe suchen

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