„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Galater 5,1 (L)Die Freiheit, Menschen zu helfen und barmherzig zu sein – auch wenn wir gegen gesellschaftliche Regeln und Vorschriften verstoßen –, ist eine Freiheit, die nicht selbstverständlich ist. „Ständige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit“, soll der 3. US-Präsident Thomas Jefferson (1743–1826) gesagt haben. Schon Jesus wurde vorgeworfen, dass er sich von Sündern und Steuereintreibern einladen ließ und mit ihnen Gemeinschaft hatte. Noch schlimmer war, dass er sich als Gast im Haus eines angesehenen Pharisäers von einer Frau, die einen schlechten Ruf hatte und als Sünderin bekannt war, die Füße küssen und salben ließ. Jesus sagte zu ihr, dass ihr viele Sünden vergeben seien, weil sie viel geliebt hat (Lukas 7,36–50). „Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht, denn solche Opfer gefallen Gott wohl“, steht im Hebräerbrief Kapitel 13, Vers 16. Dazu wurden wir aus der Knechtschaft des Egoismus befreit.
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